Re: Diplomarbeit


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Abgeschickt von Stefan Betz am 13 Juni, 2008 um 18:19:00

Antwort auf: Diplomarbeit von Andrea Bahtiri am 03 Juni, 2008 um 11:48:16:

Ich schick dir mal was für das Thema Niedrigelemente:

- Wippe (Breites Brett auf Kugel oder Balken gelagert)
Gruppenaufgabe ist es, die Balance zu finden/zu halten
Ein Brett in entsprechend breiter Ausführung macht auch die Nutzung für Rollstuhlfahrer möglich, mobile Bauart zwecks Montage möglich
Rollstuhlfahrer-tauglich: ja

- hängender Stein (ein großer, schwerer Stein an separater Aufhängung frei schwingend)
Gruppenaufgabe ist es, einzelne Wollfäden so um den Stein und miteinander zu „verweben“, das dadurch der schwere Stein in Bewegung gebracht werden kann ( „mit bescheidenen Mitteln großes bewegen ... , „gemeinsam erreichen, was ein einzelner nicht vermag ...“,“
Rollstuhlfahrer-tauglich: ja

- die Wall (eine ca. 3-4 m hohe, griff- und trittlose Holzwand)
Die Wall muss von der gesamten Gruppe überwunden werden.
Rückseitig befindet sich ein Podest, auf dem Personen stehen
können, die bereits über die Wand gelangt sind, von hier aus
kann geholfen werden. Toprope wäre evtl. auch Nutzung
für Menschen mit Behinderung möglich?!
Rollstuhlfahrer-tauglich: nach Bauart bedingt

- Nitrocrossing (frei schwingendes Seil über Hindernis/Bach o.ä.)
Mittels eines frei schwingenden und schwer erreichbaren Seiles muss die komplette Gruppe ein Hindernis oder einen Bach überqueren, durch mobile Rampen/Podeste könnten auch Rollstuhlfahrer diese Übung absolvieren
Rollstuhlfahrer-tauglich: nach Bauart bedingt

- Zick-Zack (fest installierte Baustümpfe und lose Balken müssen zum begehbaren Weg kombiniert werden)
In die Einkerbungen von fest installierten Baumstümpfen gilt es
unterschiedlich lange Holzbalken zu einem begehbaren Weg
einzulegen, Bodenkontakt nicht erlaubt)
Bei „zweispuriger“ Bauweise evtl. auch zu befahren
Rollstuhlfahrer-tauglich: nach Bauart bedingt


- Mohawk Walk (Parcours verspannter Seile zwischen Pfählen)
Seile werden zwischen Bäumen/Pfosten/Masten installiert, Ziel ist
es, einzeln oder als Gruppe über diese Seile zu balancieren, ohne
den Boden zu berühren
Rollstuhlfahrer-tauglich: nach Bauart bedingt

- „Bewegungs-Parcours“ (Weg/Kombination von Herausforderungen und Aufgaben)
Die vorhandenen Trainingselemente (Nitro-Crossing, hängender Stein, ZickZack, Wippe etc.) könnten in einem Rundlauf oder Parcours angeordnet werden. Möglichst so vorgerichtet, das Nutzung auch für Menschen mit Behinderung möglich ist
Rollstuhlfahrer-tauglich: nach Bauart bedingt


Grundsätzlich sollte das Ziel sein die Herausforderungen so zu installieren, das sie ...
- mobil sind (Auf- und Abbau wegen Witterung, Unfallgefahr, Vandalismus)
- leicht, schnell und sicher zu installieren sind
- variabel sind (verschiedene Ansprüche und Herausforderungen für große und kleine Menschen, für Menschen mit oder ohne Behinderung etc.)
- genutzt werden können, ohne andere (Hochseil-)Übungen zu stören
- möglichst gemeinsam von gemischten Gruppen mit und ohne Einschränkungen genutzt werden können


Weitere Anmerkungen:
- die Beschaffenheit des Untergrundes sollte hauptsächlich Wiese sein, bei den Übungen eventuell Rindenmulch, Sägespäne o. ä..
- jederzeit begeh- und befahrbare Wege (zum Parkplatz, Hütte, WC, HSG-Turm etc.) müssen angelegt und genehmigt werden
- weiterhin empfiehlt sich die Anschaffung und Bereitstellung von „laufende A´s“, „Trolley´s“, „Gras-Ski“ etc.
- zum Materialtransport empfiehlt sich die Anschaffung eines „Transport-Wagens“

bei weiteren Fragen anmailen - wir sind gerade in der Konzeptionsphase eines neuen Erlebnispäd Parks mit HSG

Gruß Stefan



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